Mechanik und die Tücken des Schöpfens

Was haben Oldtimer mit Marketing zu tun

Vornehmlich einmal nichts. Und das ist auch gut so. Alte Motore und Fahrzeuge begleiten mich seit meiner Jugend. Die Möglichkeit selbst etwas zu „richten“ wenn einmal etwas in die Brüche geht (und das passiert relativ häufig) schafft eine Sicherheit die das Vergnügen des Gebrauchs noch verstärkt.

Wenn dazu noch die Gewissheit kommt jede gerissene Schraube, jedes verloren Bauteil oder das nicht mehr kaufbare Ersatzteil selbst, quasi aus dem Nichts heraus, zu reparieren oder zu schaffen – das bedeutet Zufriedenheit.

Im Restaurieren oder Instandsetzen erscheinen zwangsläufig Situationen die sich gelinde gesagt mit Verzweiflung, Entsetzen oder sogar Angst beschreiben lassen. Aber auch die Möglichkeit mit unterschiedlichen Lösungswegen zu Ziel (buchstäblich) zu kommen. Gerade hier ist für mich persönlich die Verbindung zu meinem Beruf  zu sehen.

Ich schaffe etwas. Nichts virtuelles, nichts theoretisches nichts was auch nur annähernd mit Profit zu tun hat (Oldtimer sind keine Investments – glauben Sie mir das 😉 ) sondern etwas zutiefst bodenständiges. Ich schaffe, ich erhalte. In einer Zeit in der viel zu viel in der Tonne landet oder statt einer Reparatur eine oft fragwürdiger Recycling-Prozess beginnt ist das Schaffen mit den eigenen Händen etwas zutiefst Befriedigendes.

Marketing

Nun zum Marketing. Marketing ist nichts für helle, brennende Flammen. Marketing ist ein durchdringender, nachhaltiger Prozess mit unterschiedlichsten Werkzeugen. Die Werkzeuge ändern sich im Laufe der zeit doch das Ziel bleibt: die Vorgaben eine Planes zu erfüllen.

Große Marken sind nicht deswegen groß weil sie unwiderstehliche Produkte anbieten. Sie sind deswegen groß weil Sie die Produkte glaubwürdig, nachhaltig und marktorientiert ihren Kunden anbieten. Verlässlichkeit, Glaubwürdigkeit und Kundenloyalität sind keine Eigenschaften die mal schnell von Eintagsfliegen geschaffen werden-

Dabei kommt es zu Sackgassen, Rückschlägen oder falschen Abzweigungen. Es gehört eine ordentliche Portion Unternehmerwillen dazu beständig zu bleiben, alternative Lösungen zu akzeptieren, aber im das Ziel vor Augen zu haben.

Ich bin sehr froh einige dieser Unternehmerinnen und Unternehmer zu kennen und im Laufe der Jahre auch freundschaftliche Verbindungen geknüpft zu haben.

Ich erzähle Ihnen nicht was Sie hören wollen, sondern was Sie vorwärts bringt.